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Ballettpremièren der Saison 2010/2011
Bettina Fischer, Ballettdramaturgin
(Theater-Zeitung Juni 2010)
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Ungezügelte Tobsucht und Tanz ohne Ruh und Rast
Einen grossen romantischen Ballettstoff wird in der kommenden Spielzeit Richard Wherlock mit seinem Ensemble auf die Basler Bühne bringen: «Giselle». Inspiriert aus Heinrich Heines Beschreibung der «Elementargeister» wurde das Stück gleichsam zu einem Archetyp des romantischen Balletts. «Es ist die Sage von den gespenstischen Tänzerinnen, die dort unter dem Namen «die Willis» bekannt sind. Die Willis sind Bräute, die vor der Hochzeit gestorben sind. Die armen jungen Geschöpfe können nicht im Grabe ruhig liegen, in ihren todten Herzen, in ihren todten Füssen blieb noch jene Tanzlust, die sie im Leben nicht befriedigen konnten, und um Mitternacht steigen sie hervor, versammeln sich truppenweise an den Heerstrassen, und Wehe! dem jungen Menschen, der ihnen da begegnet. Er muss mit ihnen tanzen, sie umschlingen ihn mit ungezügelter Tobsucht, und er tanzt mit ihnen, ohne Ruh und Rast, bis er todt niederfällt.» so schreibt Heine. Nach «Carmen» nun also ein weiteres grosses Handlungsballett von Richard Wherlock, das uns von den eigenwilligen Wegen der Liebe erzählt. Diesmal ist es eine Liebe, die Berge versetzt und jede Menge Alphörner zum erklingen bringt. Mit dieser «Giselle» geht Richard Wherlock einen Schritt weiter auf seinem Weg der zeitgenössischen Interpretation grosser Stoffe und romantischer Ballettklassiker. Nicht nur musikalisch wendet sich Richard Wherlock mit Adolphe Adams Ballettkomposition zu grossen romantischen Gefühlen hin. Eine romantisierende Vorstellung von Liebe wird auch in diesem Ballett gedeihen. Unsere Giselle kommt aus der Schweiz und hat ihren Albrecht so gern, dass sie für ihn sogar Berge versetzen würde. Wundern sie sich also nicht, wenn an diesem Ballettabend Kühe quer über die Bühne fliegen.
Theater Basel
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.... schauen Sie sich die neuen Photographien, E-Postkarten und das Video von Milk & Honey ....
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Theater Basel: Programm Spielzeit 2010/2011
bazonline / aktualisiert am 30. April 2010
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Ballett-Dekade
Ballettchef Richard Wherlock inszeniert mit «Giselle» (12.1.) selber eine Uraufführung. Auf seine zehn Jahre in Basel blickt er an einem Jubiläumsabend (6.11.) mit berühmt gewordenen Ex-Ensemble-mitgliedern zurück. Vorwärts blickt «Dance Lab 3», eine Kooperation von Ballett-Tanzenden mit Komponierenden der Basler Hochschule für Musik.
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Beschwingte Stimmungsbilder zu Jazzmusik
bazonline / aktualisiert am 25. April 2010
Tanzchef Richard Wherlock hat mit Ohad Naharin einen der besten Gastchoreographen eingeladen - und selber mit «Milk and Honey» ein fulminantes Tanzstück zu Jazzmusik choreografiert. Choreographien von Ohad Naharin und Richard Wherlock
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Der Israeli Ohad Naharin ist in der Schweiz kein Unbekannter mehr. Er hat fürs Ballett des Zürcher Opernhauses choreografiert und gastierte mit seiner eigenen Company, der Batsheva Dance Company, beim Tanzfestival Steps. In Basel zeigt er nun zwei Stücke, die durch ihre Schlichtheit und Intensität beeindrucken: «Humus», ein Frauenstück und «Black Milk», ein Männerstück.
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— Milk & Honey —
Choreographien von Ohad Naharin und Richard Wherlock
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Musik von George Gruntz, Paul Smadbeck und Brian Eno
Der vierte Tanzabend dieser Saison, nach «Crescendi », der Wiederaufnahme von «A Swan Lake» und «Carmen» hat den Titel «Milk & Honey » und wird am 23. April auf der Grossen Bühne Premiere haben. «Milk & Honey» ist auch der Name des Stücks, das Richard Wherlock zu einer Komposition von George Gruntz kreieren wird. George Gruntz hat dieses Auftragswerk des Fasnachts-Comités zu dessen 100-jährigen Bestehen gewidmet. In seiner Choreographie spürt Richard Wherlock dem Geist der Stadt am Rheinknie nach. Gemeinsam mit der Basler Jazzlegende George Gruntz – auch er ein Künstlernomade auf den grossen Bühnen der Welt – begibt er sich auf eine assoziative Reise durch Geschichte und Gegenwart der Stadt. Bevor die Basler Tambouren ihre Rhythmen trommeln, werden zwei Stücke des Choreographen Ohad Nahrin zu sehen sein. In seinem Stück «Humus» lässt der Israeli neun Tänzerinnen zu den Themen Gewicht, Balance und Schwerkraft ihren Ausdruck finden, um anschliessend in «Black Milk» mit archaischer Wucht das Bild eines Männerkollektivs und dessen Initiations-Ritual zu zeichnen.
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Premiere am 23. April 2010 — Grosse Bühne
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Theater Basel
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Auf Grund der grossen Nachfrage bietet das Theater Basel zwei Zusatzvorstellungen des Ballettabends «Carmen» ab sofort im freien Verkauf an:
Zusatzvorstellungen «Carmen» am Mittwoch, 16. Juni, und am Samstag, 19. Juni 2010, jeweils 20.00 Uhr, Grosse Bühne, Theater Basel.
Mit «Carmen» zeigt der Basler Ballettdirektor Richard Wherlock eine populäre weibliche Operngestalt als Protagonistin eines Ballettabends. Das feurige und leidenschaftliche Liebesdrama, das Georges Bizet nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée komponiert hat, dient dem Choreographen als Vorlage für ein modernes Handlungsballett. Lustvoll tanzend erzählt das Basler Ensemble von Verführung, Liebe und tödlicher Eifersucht. Neben Bizets beliebten Melodien sorgen neu komponierte Perkussionseinlagen für rhythmisches Feuer und eine kraftvolle Dynamik. Auf in den Kampf, Torero!
Die beiden Zusatzvorstellungen finden mit einer Toneinspielung vom Band statt. Der Vorverkauf für diese Zusatzvorstellungen beginnt ab sofort an der Billettkasse des Theater Basel unter 061/295-11-33 sowie online unter www.theater-basel.ch.
«Carmen»
Choreographie von Richard Wherlock
Musik: Georges Bizet / Bühne: Bruce French / Kostüme: Helena de Medeiros / Licht: Jordan Tuinman, Remco Zwinkels
Zusatzvorstellungen am Mittwoch, 16. Juni, und Samstag, 19. Juni 2010, jeweils 20.00 Uhr, Grosse Bühne, Preisstufe 6 von CHF 51.00 bis 88.00. |
Online-Kartenvorverkauf des Theater Basel 
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Photography by
www.ilphotography.com
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Tanz zur Fasnachtstrommel
Richard Wherlock choreographiert «Milk & Honey» für Basel
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BaZ vom 22. April 2010 / Interview: Stephan Reuter
Im September eröffnet Ballettdirektor Richard Wherlock seine zehnte Saison in Basel. Davor feiert er seine Wahlheimat in einem Tanzstück zur Musik von Jazzkomponist George Gruntz.
BaZ: «Milk & Honey» beschäftigt sich mit dem historischen und dem heutigen Basel. In welcher Hinsicht haben Sie hier Milch und Honig gefunden?
Richard Wherlock: Nach meiner desaströsen Zeit als Ballettchef an der Komischen Oper Berlin habe ich Basel vor neun Jahren als Stadt erlebt, in der das Publikum unsere Arbeit akzeptiert. Das hat sich bis heute, in der Spätphase meiner Karriere, sehr erfreulich entwickelt. Die Tänzer fühlen sich wohl hier, ich fühle mich wohl. Die Schweiz als Land, in dem Milch und Honig fliessen, das ist natürlich ein Zitat …
Premiere am 23. April 2010 — Grosse Bühne
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Theater Basel
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© by: Oliver Bergner
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Eigentlich sind die guten Basler Tambouren allesamt Bebop-Musiker
Interview mit der Basler Jazzlegende George Gruntz über seine neue Ballett-Partitur «Milk & Honey»
Interview: Bettina Fischer (Theater-Zeitung April 2010)
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George Gruntz ist einer der prominentesten Schweizer Vertreter des zeitgenössischen Jazz. Er begleitete Louis Armstrong, gewann Preise an Jazzfestivals, war musikalischer Leiter des Zürcher Schauspielhauses, moderierte eine TV-Musiksendung und gründete die «George Gruntz – Concert Jazz Band». Aber auch für das Theater hat der gebürtige Basler immer wieder komponiert. Vom Off-Broadway über das Wiener Burgtheater, das Staatstheater Stuttgart bis hin zur Hamburgischen Staatsoper und weiter reicht sein Schaffen. In Basel wurde sein Ballett «Thundermove» von Heinz Spoerli für das Schweizer Fernsehen choreographiert. Dies sind nur einige seiner zahlreichen Aktivitäten aus seinem ausgefüllten Musikerleben. Im Auftrag des Fasnachts-Comités hat die Basler Jazzlegende zu dessen 100-jährigem Bestehen ein Werk mit dem Titel «Milk & Honey» komponiert, das im April mit dem Ballett Basel, der Sängerin Erika Stucky und dem Sinfonieorchester Premiere haben wird. Die Stadt am Rheinknie gilt als das Trommelzentrum der Schweiz und die Ballett-Partitur von Georges Gruntz wird unter starkem Einfluss der Basler Trommel- und Pfeifer-Kultur stehen. Den geborenen Basler verbindet eine tief verwurzelte Liebe zur Fasnachts-Musik, die sich aus den verschiedenen Musikkulturen der Schweiz, besonders aber aus militärischen Konstellationen entwickelt hat.
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Photograpy by
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Catherine Brunet, Ballett Basel Managing Director wird ausgezeichnet
Ballett Basel Managing Director Catherine Brunet ist am 30. März 2010 anlässlich einer offiziellen Zeremonie im Theater Basel der französische «Ordre des Arts et des Lettres», der Orden der Künste und der Literatur, verliehen worden. Dieser Orden wurde am 2. Mai 1957 gestiftet und wird seither vom französischen Kulturministerium verwaltet. Der Orden wird verliehen an „Personen, die sich durch ihr Schaffen im künstlerischen oder literarischen Bereich oder durch ihren Beitrag zur Ausstrahlung der Künste und der Literatur in Frankreich und in der Welt ausgezeichnet haben“
(Medienmitteilung Theater Basel vom 30. März 2010)
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