auf Facebook teilen

UNSER THEATER


Das Theater Basel braucht mehr Unterstützung und eine breitere Verankerung in der Region


Vereinigung der
Publikums-organisationen
für das
Theaters Basel



Regionale Interessen Gemeinschaft
Theater Basel






Vereinigung für eine starke Region
Basel /
Nordwestschweiz

Pressestimme zur Première von «Milk & Honey»
Add to favourites Email Print

 
  

                     bazonline

   

Beschwingte Stimmungsbilder zu Jazzmusik 

bazonline / aktualisiert  am 25.04.2010

Tanzchef Richard Wherlock hat mit Ohad Naharin einen der besten Gastchoreographen eingeladen - und selber mit «Milk and Honey» ein fulminantes Tanzstück zu Jazzmusik choreografiert. Choreographien von Ohad Naharin und Richard Wherlock

 

Der Israeli Ohad Naharin ist in der Schweiz kein Unbekannter mehr. Er hat fürs Ballett des Zürcher Opernhauses choreografiert und gastierte mit seiner eigenen Company, der Batsheva Dance Company, beim Tanzfestival Steps. In Basel zeigt er nun zwei Stücke, die durch ihre Schlichtheit und Intensität beeindrucken: «Humus», ein Frauenstück und «Black Milk», ein Männerstück.

 

Innen und Aussen

In «Humus» bewegen sich Frauen synchron in der Gruppe. Harte, uniforme Bewegungen wechseln sich mit weichen, erotischen Gesten ab. Dabei entsteht eine eindrückliche Dynamik von inneren und äusseren Impulsen, funktionellen Schrittfolgen und beseelten Verspieltheiten. Ein ähnliches Zusammenspiel von Gruppe und Individuum entfaltet sich auch in «Black Milk». Wie die Männer sich in Ritualen von Kraftgesten finden, um sich immer wieder aus solchen zu lösen und in eigenen Schrittfolgen aufzugehen, erzeugt viel Spannung. Wie Naharin aus einfachen Schritten und Gesten eine komplexe Landschaft von innerlichen und äusserlichen Bewegtheiten zaubern kann, berührt und fasziniert.

 

Hommage an Basel

Viel fulminanter geht es in «Milk and Honey», der Choreografie von Richard Wherlock zu und her. Zu Live-Musik des Basler Jazzkomponisten George Gruntz zeigt der Ballettchef einen Bilderbogen, den er als Hommage an Basel versteht. Gruntz hatte «Milk and Honey» einst für das Basler Fasnachts Comité komponiert : eine irrlichternde Klangkulisse von Trommelwirbeln, Pauken und Trompeten, von Skurrilem und Mitreissendem, exzellent vom Basler Sinfonieorchester gespielt. Spritziger Bilderbogen Wherlock hat dazu einen frechen, sinnlichen, hochdynamischen Bilderbogen kreiert. Narrentum und Eleganz wechseln sich dabei ebenso ab wie showmässige Unterhaltung und sperrige Akrobatik. Reizvoll auch, wie die Musikerin und Performerin Erika Stucky mit Handorgel und Besenstielen hantiert und sich dabei unter die Tänzerinnen und Tänzer mischt. Die Tänzerinnen und Tänzer des Basler Balletts brillieren mit Ausdruckskraft und Virtuosität. Das Premierenpublikum vom Freitag war begeistert und bedankte sich mit tosendem Applaus. 

 

Online-Kartenvorverkauf des Theater Basel

 

Theater Basel

 

 
We have 5 guests online
copyright © 2010 basler ballett gilde