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Die Basler Ballett Gilde feierte im Frühling 2007 ihr 25-jähriges Jubiläum. Inzwischen zählt die Stiftung an die 650 Mitglieder, Männer wie Frauen, deren Herz bei allem, was mit Ballett zu tun hat, höher schlägt.
Offizieller Gründer und Präsident der ersten Stunde war Walter J. Kleiber, Tänzer, Ballettmeister und Lehrer. Er rief zusammen mit Gleichgesinnten die Stiftung ins Leben mit dem Zweck, das Ballett des Theater Basel ideell sowie finanziell zu fördern. Am Anfang stand ein Stiftungsvermögen von gerade mal tausend Franken. Die Ballett Gilde schrieb sich – so in der Urkunde nachzulesen – «die Weckung des Interesses für die Kunstform Ballett bei einem grösseren Personenkreis» auf ihre Fahne. Dieses eine Ziel hat sie sicher erreicht.
Nach wie vor kämpft der Tanz als ewige dritte Disziplin nach Schauspiel und Oper um seine Anerkennung. Mit Informationen über das Ballett Basel versuchen wir bis heute, überholte Vorstellungen abzubauen und die Neugier auf Tanz allgemein zu wecken. Erlebt haben wir am Theater Basel so verschiedene künstlerische Handschriften wie jene von Heinz Spoerli, Youri Vàmos, Joachim Schlömer bis hin zu Richard Wherlock. Wir staunen immer wieder, wie sich das Urteil einiger Mitglieder durch die regelmässige Auseinandersetzung mit Tanz verändert hat und ihre Offenheit für neue Tanzformen gewachsen ist. Wir schätzen uns glücklich, mit Richard Wherlock einen Ballettdirektor zu haben, der sich gerne künstlerischen Herausforderungen stellt und sowohl renommierte als auch junge, noch wenig bekannte Choreographen ans Haus holt.
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